Mittwoch, 4. Dezember 2019

Blitzschuh-Adapter für Stative - eine Übersicht

Wer seine Blitze entfesselt einsetzen möchte, hat mehrere Möglichkeiten, die Blitzgeräte zu platzieren. Am einfachsten ist es, den Blitz dazu auf einem Stativ zu befestigen. Aber wie macht man das am besten?

Richtig, mit einem Adapter. Aber mit welchem?

Im folgenden Beitrag werde ich einige solcher Adapter vorstellen und kurz meine Erfahrungen damit ausführen.


Blitzschuh-Adapter werden oft auch Coldshoe-Adapter genannt. Cold deswegen, weil kein Strom durch diese Adapter fließt. Sie sind ausschließlich zur mechanischen Befestigung von Aufsteckblitzen gedacht. Die Auslösung des Blitzes geschieht dann immer per Funk oder optisch.

Der Aufsteckblitz hat einen Fuß mit mindestens einem Kontakt für die Aufnahme in einem Blitzschuh und das Stativ hat in der Regel eine 1/4"-Schraube. Schon mit einem kostengünstigen Adapter kann man so einen Übergang schaffen.


Natürlich kann man auch mit einen Schirmneiger, der unten ein 1/4"-Gewinde und oben einen Blitzschuh hat, den Blitz auf einem Stativ befestigen. Wer einen solchen Schirmneiger besitzt, der kann grundsätzlich auch damit adaptieren. Ein Schirmneiger erfordert jedoch in jedem Fall ein Stativ. Vielleicht möchte man einen Aufsteckblitz aus Platzgründen auf dem Schrank oder im Regal unterbringen. Das könnte mit einem Stativ schwierig werden. Hierfür bietet sich auch ein kleiner und preiswerter Kugelkopf an, der entsprechend adaptiert wird.


Verständlicherweise stellt sich jetzt die Frage: Was soll der Aufwand mit einem Kugelkopf dazwischen? Kann man da nicht einfach nur den mitgelieferten Blitzständer nehmen? Ja, kann man. Aber der Blitzkopf lässt sich nur um 90 Grad nach oben schwenken. Wenn ich aber von oben - über Kopfhöhe - nach unten blitzen möchte, beispielsweise von einem Schrank herab, dann brauche ich einen Kugelkopf, damit ich den Blitz entsprechend nach unten in Richtung Motiv neigen kann.

Aber zurück zu den Adaptern. Der wohl bekannteste Adapter ist der Blitzständer, der mit dem Aufsteckblitz zusammen geliefert wird oder für ein paar Euro im Zubehörhandel gekauft werden kann.


Adapter 1: Der klassische Blitzständer

Jeder der einen Aufsteckblitz besitzt, hat in der Regel auch einen solchen Blitzständer. Wer den noch nie entdeckt hat, einfach mal in der Blitztasche nachsehen.


Da dieser Schuh ab Werk mit dem Aufsteckblitz mitgeliefert wird, ist das wohl die günstigste Lösung. Dieser Ständer hat auf der Unterseite ein entsprechendes 1/4" Gewinde, mit dem er auf dem Stativ befestigt werden kann.

Meine Wertung: Das günstigste Modell, da dieser Blitzständer im Lieferumfang des Aufsteckblitzes enthalten ist. Universell einsetzbar, kann auch ohne Stativ benutzt werden. Manche Modelle haben nur ein Kunststoffgewinde, besser ist in jedem Fall eine Ausführung mit einem stabilen Metallgewinde.


Adapter 2: Klemm-Adapter aus Aluminium

Der zuvor angesprochene Schirmneiger wird bei den Modellen der untersten Preiskategorie oft mit einem Adapter aus Aluminium (oder anderem Leichtmetall) geliefert. Im Zubehörhandel ist dieser Adapter auch einzeln sehr günstig zu bekommen.


Zur Befestigung wird der Blitzschuh über die seitliche Schraube geöffnet und mit eingesetztem Blitzgerät dann wieder festgezogen.

Meine Wertung: Günstig in der Anschaffung, aber äußerst gefährlich bei der Benutzung. Ist die Schraube nicht zu 100% festgezogen oder wird sie zur Entnahme des Blitzgerätes unvorsichtig gelöst, kann der Aufsteckblitz herausrutschen und legt dabei in den meisten Fällen die Strecke zwischen Blitzschuh und Fußboden im freien Fall zurück. Kommt daher bei mir definitiv nicht wieder zum Einsatz, auch wenn der Blitz das glücklicherweise überlebt hat.


Adapter 3: Eckiger Adapter aus Kunststoff und Metall

Ein einfacher Adapter. Ebenfalls sehr günstig zu bekommen, manchmal auch Bestandteil von Equipment der unteren Preisklasse.


Zu diesem Adapter gibt es nicht viel zu sagen, er tut seinen Job.

Meine Wertung: Funktioniert - zumindest bei mir - ohne Probleme. Vereinzelt ist auch zu lesen, dass die Stabilität und Maßhaltigkeit bei diesem Modell nicht so gut wäre. Diese Erfahrung kann ich nicht teilen. Ich nutze diesen Adapter dauerhaft auf einer ArcaSwiss-Platte montiert.


Adapter 4: SmallRig Coldshoe 1241

Dieser Adapter stammt vom bekannten Hersteller SmallRig und ist Bestandteil einer Befestigungsserie.


Der Adapter ist sauber verarbeitet und bietet verschiedene Befestigungsmöglichkeiten, unter anderem auch das übliche 1/4" Gewinde. Der Adapter hat aufgedruckte Pfeile, die die Richtung anzeigen, in die das Gerät eingeführt wird. Nach vorne hin ist der Schuh geschlossen, so dass ein versehentliches Herausrutschen in diese Richtung nicht möglich ist. Je nach Händler bekommt man diesen Adapter für unter 10 Euro, also auch nicht wesentlich teurer als andere Adapter.

Meine Wertung: Tolles Teil, aber leider absolut nicht für die Verwendung mit Aufsteckblitzen geeignet. Denn der federnd gelagerte Mittenkontakt des Aufsteckblitzes blockiert den Blitzfuß in den Schraubenöffnungen, so dass man den Aufsteckblitz zwar in den Adapter hinein, aber später nicht mehr heraus bekommt. Sehr ärgerlich. Zumindest für diesen Anwendungsfall eine völlige Fehlinvestition.


Adapter 5: Runder Adapter aus Kunststoff

Klein, rund, schwarz, günstig, gut. Damit ist auch schon alles zu den Eigenschaften gesagt.


Dieser Adapter hat auf der Unterseite ein Metallgewinde und eine Anschrägung in der Aufnahme für den Mittenkontakt. Der Blitzfuß sitzt so stramm in dem Adapter, dass man die obligatorische Befestigungsvorrichtung am Blitz eigentlich gar nicht benötigen würde. Das schafft Vertrauen. Der Adapter ist komplett aus bruchfestem Kunststoff und daher äußerst robust und langlebig. Durch seine runde Bauform passt er auch ideal auf einen Kugelkopf oder Schirmneiger.

Meine Wertung: Mein absoluter Favorit. Und inklusive Versand schon für unter 5 Euro zu bekommen.



Fazit: Für kleines Geld und mit wenig Aufwand kann man seine Aufsteckblitze mit Adaptern an einem Stativ befestigen. Ganz gleich, ob es ein normales 2,50 m Lichtstativ ist oder das teure Carbon-Reisestativ - Hauptsache, es hat die übliche 1/4" Schraube.



Dienstag, 5. November 2019

Spiegeleffekt in der Lichtbox

Die selbstgebaute Lichtbox lässt sich für wenig Geld und wenig Aufwand so erweitern, dass interessante Spiegeleffekte erzielt werden können.



Die Umsetzung ist absolut einfach. Man benötigt dafür nur einen rahmenlosen Wechselrahmen (sorry, aber die heißen wirklich so) in den Maßen 30 x 45 cm, idealerweise mit leicht mattierter Oberfläche. Diese Gläser sind meist auf einer Seite (außen) matt und auf der anderen Seite (innen) glänzend.

Dieser Rahmen wird zerlegt und die Glasscheibe in den Boden unserer Lichtbox hineingelegt. Je nach dem, welche Oberfläche oben ist, spiegelt es unterschiedlich stark. Darauf wird dann das zu fotografierende Objekt gestellt und das Licht entsprechend gesetzt. Und fertig.

Viel Spaß bei kreativen Ideen mit der Glasplatte!


Donnerstag, 31. Oktober 2019

Lichtbox für Produktfotografie selbst gebaut

Ja, man kann einen Gegenstand auf den Fußboden legen und ihn dort fotografieren. Das ist meist der Fall, wenn es schnell gehen muss und das Foto nicht schön, sondern zweckmäßig sein muss. Wer jedoch seine Objekte ins richtige Licht rücken möchte, sei es um dieses Objekt irgendwo zum Kauf anzubieten oder weil man einfach nur von seinem Lieblingsstück ein ansprechendes Foto haben möchte, der kommt um ein Lichtzelt oder eine Lichtbox nicht herum.

Fertige Lichtzelte oder Lichtboxen sind schon relativ günstig zu haben. Wer auch nur ein wenig handwerklich geschickt ist, der kann sich seine Lichtbox natürlich auch selber basteln. Dazu existieren verschiedenste Anleitungen und Beispiele, beispielsweise aus einem Karton oder aus Styroporplatten. Diese Modelle sind sehr günstig und schnell gebaut, aber in der Regel auch nicht besonders langlebig.

Hier werde ich beschreiben, wie man eine einfache Lichtbox preiswert und ohne besonders großen Aufwand im Eigenbau herstellt.


Die Anforderungen beim Entwurf der Selbstbau-Lichtbox waren:

-  Kein allzu großer Zeitaufwand bei der Herstellung
-  Möglichst preiswert
-  Stabil, robust und langlebig
-  Geringer Platzbedarf bei Nichtbenutzung

Es sollten also Komponenten sein, die in jedem Baumarkt erhältlich sind und die sofort verwendet werden können. Der Zusammenbau sollte auch für einen handwerklichen Laien mit haushaltsüblichem Werkzeug machbar sein.

Der Einkaufszettel


Für das Grundmodell wird das folgende Material benötigt:

1 x Spanplatte 10 mm weiß 500 x 400 mm
2 x Spanplatte 10 mm weiß 500 x 390 mm
2 x Hartfaserplatte 3 mm weiß 400 x 400 mm
2 x Winkelprofil Kunststoff weiß 25 x 25 x 1000 mm
1 x Winkelprofil Kunststoff weiß 10 x 10 x 500 mm
1 x Fotokarton weiß oder bunt 50 x 70 cm
1 x Doppelseitiges Klebeband ca. 3 m
8 x Filzgleitermax. 25 mm
20 x  Blechschraube Linsenkopf 2,9 x 9,5 mm

Den Fotokarton für den Hintergrunde bekommt man im Schreibwaren- oder Bastelbedarf, den Rest gibt es in jedem Baumarkt, der auch Holzzuschnitt anbietet. Die Kosten für diese Teile liegen bei ungefähr 20 Euro.

Der Bedarf Werkzeug ist überschaubar. Wir brauchen nur eine kleine Handsäge, ein scharfes Bastel-, Cutter- oder Küchenmesser und etwas zum Messen. Ein Lineal oder ein Zollstock ist ausreichend.


Zum Verschrauben der Winkelprofile benötigen wir noch einen passenden Schraubendreher oder einen Akkuschrauber.

Und los geht's ...


Zuerst sägen wir die Winkelprofile auf Länge. Aus den 1-Meter-Stücken der 25 x 25 mm Profile sägen jeweils wir drei kurze Stücke von 2 x 30 cm und 1 x 40 cm, so dass wir jetzt insgesamt sechs Abschnitte haben. Es kommt bei der Länge übrigens nicht auf den Millimeter an.

Das kleine 10 x 10 mm Profil muss gegebenenfalls noch auf 50 cm gekürzt werden, falls es länger ist. Hier müssen wir jedoch genau arbeiten. Das kleine Winkelprofil sollte exakt so lang sein, wie die breite Seite der Spanplatten. Etwas kürzer geht auch, aber auf keinen Fall länger. Am besten nimmt man eine der Spanplatten als Maßvorgabe.

Jetzt kommt das doppelseitige Klebeband zum Einsatz. Bei den breiteren Profilen kommt das Klebeband auf die Innenseite, hier muss aber mindestens 1 cm zur Innenkante hin frei bleiben. Legt man das kleinere, 1 cm breite Profil in das größere Profil hinein, hat man automatisch das erforderliche  Maß. Das Klebeband gut andrücken und den überstehenden Rest mit dem Messer abschneiden. Das kleine Winkelprofil wird anschließend an einer der Außenseiten mit doppelseitigen Klebeband versehen. Auch hier wird das überstehende Klebeband mit dem Messer abgeschnitten. Die Folie auf der sichtbaren Seite des Klebebands bleibt dabei erstmal noch drauf.

Am Ende sieht das dann so aus:


Im nächsten Schritt werden die Winkelprofile auf die Platten für Boden und Deckel geklebt. Das sind die beiden kleineren Platten mit den Maßen 500 x 390 mm. Die kurzen Winkelprofile kommen etwa mittig jeweils an die kurzen Seiten, das lange Profile ebenfalls mittig an eine lange Seite. Die Winkelleisten werden mit einem Spalt angeklebt, und zwar so, dass an den kurzen Seiten die dünnen Hartfaserplatten und an der langen Seite die Spanplatte für die Rückwand hineinpassen. Dazu wird vorher die Folie vom Klebeband entfernt, die jeweilige Seiten- bzw. Rückwand hochkant in das Winkelprofil gestellt und die Spanplatte dann mit möglichst wenig Spiel zur Seite von oben aufgelegt und gut festgedrückt.


Das Klebeband dient nur der vorübergehenden Fixierung. Nachdem die Seitenwand wieder vorsichtig entfernt wurde, wird der Winkel mit den Blechschrauben am Boden bzw. am Deckel verschraubt. Anschließend wird das nächste Winkelprofil verklebt und verschraubt, bis alle sechs Profile befestigt sind.


Die kurzen Profile werden mit drei Schrauben und die langen Profile mit vier Schrauben befestigt. Dabei unbedingt aufpassen, dass man auch wirklich ins Holz und nicht in den Spalt schraubt. Besonders bei den langen Winkeln, bei denen der Spalt etwas breiter ist.



Das kleine 10 x 10 Winkelprofil wird oben auf der Vorderseite des Bodens verklebt, mit der Kante nach außen. Da dieser Winkel nur als Anschlag für den Fotokarton dient und nicht mechanisch belastet wird, muss diese Winkelleiste nicht verschraubt werden.


Auf die Winkelprofile unter dem Boden werden noch die Filzgleiter angebracht, damit die Schraubenköpfe nicht den Untergrund (z.B. die Tischplatte) zerkratzen. Am besten jeweils einen Gleiter links und rechts außen an der hinteren Leiste und jeweils einen Gleiter vorne an den seitlichen Profilen, damit die Box stabil steht. Es empfiehlt sich, jeweils zwei Filzgleiter übereinander zu kleben, damit die Schrauben ganz sicher nichts zerkratzen können. Bevor die Box auf eine empfindliche Unterlage gestellt wird, bitte vorher unbedingt nochmal prüfen, ob das so passt.

Jetzt sind wir soweit: Die Einzelteile können zusammengesteckt werden. Die Seitenwände an der Seite, hinten die Rückwand und zuletzt der Deckel. Zum Schluss wird noch der Fotokarton locker in die Lichtbox eingelegt, so dass eine Hohlkehle, also ein runder Verlauf vom Boden zur Rückwand  entsteht.

Fertig!


So, nun kann das erste hochwertige Produktfoto geschossen werden:


Der Fotokarton kann ganz leicht durch Bögen mit anderen Farben ausgetauscht werden. Damit lassen sich bei den gleichen Motiven ganz andere Wirkungen erzielen.

Besseres Licht durch transparente Wände


Bei der Basisversion der Lichtbox mit massiven Seitenwänden aus Hartfaserplatte ist man bei der Ausleuchtung des Motivs etwas eingeschränkt, da das Licht konstruktionsbedingt immer von vorne in die Lichtbox einfallen muss. Für einfache Produktfotos mag das noch ausreichen, manchmal stößt man damit jedoch an Grenzen.

Eine bessere Ausleuchtung könnte man erreichen, wenn das Licht auch von der Seite kommen würde. Dafür müssten die Wänden jedoch lichtdurchlässig sein.

Es gibt zwei Möglichkeiten, die Wände transparent zu bekommen:

Entweder mit Acrylglas ...


Die Hartfaserplatte der Seitenwand wird gegen eine Acrylglasplatte (weiß opal, 400 x 400 x 2,5 mm) ausgetauscht. Das ist die einfachste Methode. Acrylglas ist jedoch nicht ganz günstig (ab 7 Euro für eine kleine Platte im Baumarkt) und nicht ganz so einfach zu verarbeiten. Es besteht dabei die Gefahr, dass das Material bricht oder reißt und die Platte dann nicht mehr zu gebrauchen ist. Wer sich das nicht zutraut, sollte versuchen eine Platte schon gleich im richtigen Maß zu bekommen, gegebenenfalls durch Zuschnitt im Baumarkt.

… oder mit Transparentpapier


Die vorhandene Seitenwand wird so mit einer Stichsäge ausgesägt, so dass ringsherum ein Rand von 5 cm stehen bleibt. Die Öffnung wird dann mit Transparentpapier aus dem Bastelbedarf (Butterbrotpapier geht auch) und Bastelkleber wieder verschlossen. Beim Anbringen des Papiers ist darauf zu achten, dass oben und unten mindestens 2 cm frei bleiben, da die Seitenwand sonst nicht mehr in die Führungsschiene passt.

Das folgende Bild zeigt die beiden Varianten nebeneinander im Vergleich: Links die weiße Acrylglasplatte und rechts die Hartfaserplatte mit Ausschnitt und Transparentpapier.


Die neue transparente Seitenwand wird einfach gegen die vorhandene Seitenwand ausgetauscht.

Damit kann das Licht jetzt auch von der Seite gesetzt werden, entweder durch Dauerlichtlampen oder durch entfesselte Blitze.


Die beiden Varianten nehmen sich technisch nichts. Das Acrylglas sowie das Transparentpapier sorgen für weiches diffuses Licht in der Box und schöne, weiche Schattenverläufe. Das Transparentpapier lässt etwas mehr Licht von außen durch, die Acrylglasplatte hingegen sorgt für eine bessere Reflektion des Lichts innerhalb der Box.

Und wenn man schon dabei ist, dann sollte man am besten auch gleich beide Seitenwände auf die transparente Version umstellen. Das bringt noch mehr Möglichkeiten bei der Lichtsetzung. So kann man das Licht von links und rechts einfallen lassen und auf das frontale Licht vollständig verzichten.

Wer eine Stichsäge zur Hand hat und damit umgehen kann, der kommt mit dem Umbau der vorhandenen Seitenwände in weniger als einer halben Stunde mit sehr wenig Geld zum Ziel.

Acrylglas mit dem Teppichmesser auf Maß zu schneiden ist auch nicht besonders schwer und dauert nicht länger als das Aussägen der vorhandenen Wände. Wer den Weg zum Baumarkt und die Kosten von ca. 15 Euro (für eine Platte 100 x 50 cm) nicht scheut, bekommt so eine perfekte Lösung.

Platzsparend lagern


Wird die Lichtbox nicht mehr benötigt, so kann sie schnell und ohne Werkzeug zerlegt werden, indem der Deckel abgenommen und die Seitenwände sowie die Rückwand herausgenommen werden. Die einzelnen Elemente können dann platzsparend verstaut werden. Der Fotokarton sollte nach Möglichkeit immer so gelagert werden, so dass er keine Wellen oder Falten bekommt.

Wenn man die Lichtbox später wieder braucht, dann ist sie in kürzester Zeit auch wieder aufgebaut. Und das beliebig oft, denn die stabilen Materialien sorgen für eine lange Haltbarkeit.