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Mittwoch, 4. Dezember 2019

Blitzschuh-Adapter für Stative - eine Übersicht

Wer seine Blitze entfesselt einsetzen möchte, hat mehrere Möglichkeiten, die Blitzgeräte zu platzieren. Am einfachsten ist es, den Blitz dazu auf einem Stativ zu befestigen. Aber wie macht man das am besten?

Richtig, mit einem Adapter. Aber mit welchem?

Im folgenden Beitrag werde ich einige solcher Adapter vorstellen und kurz meine Erfahrungen damit ausführen.


Blitzschuh-Adapter werden oft auch Coldshoe-Adapter genannt. Cold deswegen, weil kein Strom durch diese Adapter fließt. Sie sind ausschließlich zur mechanischen Befestigung von Aufsteckblitzen gedacht. Die Auslösung des Blitzes geschieht dann immer per Funk oder optisch.

Der Aufsteckblitz hat einen Fuß mit mindestens einem Kontakt für die Aufnahme in einem Blitzschuh und das Stativ hat in der Regel eine 1/4"-Schraube. Schon mit einem kostengünstigen Adapter kann man so einen Übergang schaffen.


Natürlich kann man auch mit einen Schirmneiger, der unten ein 1/4"-Gewinde und oben einen Blitzschuh hat, den Blitz auf einem Stativ befestigen. Wer einen solchen Schirmneiger besitzt, der kann grundsätzlich auch damit adaptieren. Ein Schirmneiger erfordert jedoch in jedem Fall ein Stativ. Vielleicht möchte man einen Aufsteckblitz aus Platzgründen auf dem Schrank oder im Regal unterbringen. Das könnte mit einem Stativ schwierig werden. Hierfür bietet sich auch ein kleiner und preiswerter Kugelkopf an, der entsprechend adaptiert wird.


Verständlicherweise stellt sich jetzt die Frage: Was soll der Aufwand mit einem Kugelkopf dazwischen? Kann man da nicht einfach nur den mitgelieferten Blitzständer nehmen? Ja, kann man. Aber der Blitzkopf lässt sich nur um 90 Grad nach oben schwenken. Wenn ich aber von oben - über Kopfhöhe - nach unten blitzen möchte, beispielsweise von einem Schrank herab, dann brauche ich einen Kugelkopf, damit ich den Blitz entsprechend nach unten in Richtung Motiv neigen kann.

Aber zurück zu den Adaptern. Der wohl bekannteste Adapter ist der Blitzständer, der mit dem Aufsteckblitz zusammen geliefert wird oder für ein paar Euro im Zubehörhandel gekauft werden kann.


Adapter 1: Der klassische Blitzständer

Jeder der einen Aufsteckblitz besitzt, hat in der Regel auch einen solchen Blitzständer. Wer den noch nie entdeckt hat, einfach mal in der Blitztasche nachsehen.


Da dieser Schuh ab Werk mit dem Aufsteckblitz mitgeliefert wird, ist das wohl die günstigste Lösung. Dieser Ständer hat auf der Unterseite ein entsprechendes 1/4" Gewinde, mit dem er auf dem Stativ befestigt werden kann.

Meine Wertung: Das günstigste Modell, da dieser Blitzständer im Lieferumfang des Aufsteckblitzes enthalten ist. Universell einsetzbar, kann auch ohne Stativ benutzt werden. Manche Modelle haben nur ein Kunststoffgewinde, besser ist in jedem Fall eine Ausführung mit einem stabilen Metallgewinde.


Adapter 2: Klemm-Adapter aus Aluminium

Der zuvor angesprochene Schirmneiger wird bei den Modellen der untersten Preiskategorie oft mit einem Adapter aus Aluminium (oder anderem Leichtmetall) geliefert. Im Zubehörhandel ist dieser Adapter auch einzeln sehr günstig zu bekommen.


Zur Befestigung wird der Blitzschuh über die seitliche Schraube geöffnet und mit eingesetztem Blitzgerät dann wieder festgezogen.

Meine Wertung: Günstig in der Anschaffung, aber äußerst gefährlich bei der Benutzung. Ist die Schraube nicht zu 100% festgezogen oder wird sie zur Entnahme des Blitzgerätes unvorsichtig gelöst, kann der Aufsteckblitz herausrutschen und legt dabei in den meisten Fällen die Strecke zwischen Blitzschuh und Fußboden im freien Fall zurück. Kommt daher bei mir definitiv nicht wieder zum Einsatz, auch wenn der Blitz das glücklicherweise überlebt hat.


Adapter 3: Eckiger Adapter aus Kunststoff und Metall

Ein einfacher Adapter. Ebenfalls sehr günstig zu bekommen, manchmal auch Bestandteil von Equipment der unteren Preisklasse.


Zu diesem Adapter gibt es nicht viel zu sagen, er tut seinen Job.

Meine Wertung: Funktioniert - zumindest bei mir - ohne Probleme. Vereinzelt ist auch zu lesen, dass die Stabilität und Maßhaltigkeit bei diesem Modell nicht so gut wäre. Diese Erfahrung kann ich nicht teilen. Ich nutze diesen Adapter dauerhaft auf einer ArcaSwiss-Platte montiert.


Adapter 4: SmallRig Coldshoe 1241

Dieser Adapter stammt vom bekannten Hersteller SmallRig und ist Bestandteil einer Befestigungsserie.


Der Adapter ist sauber verarbeitet und bietet verschiedene Befestigungsmöglichkeiten, unter anderem auch das übliche 1/4" Gewinde. Der Adapter hat aufgedruckte Pfeile, die die Richtung anzeigen, in die das Gerät eingeführt wird. Nach vorne hin ist der Schuh geschlossen, so dass ein versehentliches Herausrutschen in diese Richtung nicht möglich ist. Je nach Händler bekommt man diesen Adapter für unter 10 Euro, also auch nicht wesentlich teurer als andere Adapter.

Meine Wertung: Tolles Teil, aber leider absolut nicht für die Verwendung mit Aufsteckblitzen geeignet. Denn der federnd gelagerte Mittenkontakt des Aufsteckblitzes blockiert den Blitzfuß in den Schraubenöffnungen, so dass man den Aufsteckblitz zwar in den Adapter hinein, aber später nicht mehr heraus bekommt. Sehr ärgerlich. Zumindest für diesen Anwendungsfall eine völlige Fehlinvestition.


Adapter 5: Runder Adapter aus Kunststoff

Klein, rund, schwarz, günstig, gut. Damit ist auch schon alles zu den Eigenschaften gesagt.


Dieser Adapter hat auf der Unterseite ein Metallgewinde und eine Anschrägung in der Aufnahme für den Mittenkontakt. Der Blitzfuß sitzt so stramm in dem Adapter, dass man die obligatorische Befestigungsvorrichtung am Blitz eigentlich gar nicht benötigen würde. Das schafft Vertrauen. Der Adapter ist komplett aus bruchfestem Kunststoff und daher äußerst robust und langlebig. Durch seine runde Bauform passt er auch ideal auf einen Kugelkopf oder Schirmneiger.

Meine Wertung: Mein absoluter Favorit. Und inklusive Versand schon für unter 5 Euro zu bekommen.



Fazit: Für kleines Geld und mit wenig Aufwand kann man seine Aufsteckblitze mit Adaptern an einem Stativ befestigen. Ganz gleich, ob es ein normales 2,50 m Lichtstativ ist oder das teure Carbon-Reisestativ - Hauptsache, es hat die übliche 1/4" Schraube.



Samstag, 14. September 2019

Ist der YN660 tatsächlich der bessere YN560 IV?

Von Yongnuo im Jahr 2016 als offizieller Nachfolger des YN560 IV vorgestellt, hat der YN660 auch heute, drei Jahre nach Produkteinführung, seinen Vorgänger immer noch nicht vollständig ablösen können. Der YN560 IV wird auch heute noch hergestellt und verkauft. Da stellt natürlich sich die Frage, was die Gründe dafür sein könnten.

Der manuelle Aufsteckblitz YN660 von Yongnuo

Alles neu - aber warum kann sich der YN660 nicht durchsetzen?


Immerhin hat der YN660 gegenüber seinem Vorgänger doch einige Verbesserungen erfahren:
  • ein robustes und modernes Gehäuse, wie es auch beim YN685 zum Einsatz kommt
  • einen modifizierten Ein-/Ausschalter mit Sperrfunktion gegen versehentliches Verändern der Einstellungen
  • eine Schnellverriegelung am Blitzfuß
  • ein Drehrad zur komfortablen Auswahl der Einstellungen
  • im Masterbetrieb sechs statt nur drei Gruppen über Funk ansteuerbar
  • einen erweiterten Zoombereich von 20 bis zu 199 mm
  • eine Leitzahl von 66 bei 199 mm
  • einen in beide Richtungen um 180° drehbaren Blitzkopf

Das hört sich erstmal recht verlockend an. Aber nicht alle Neuerungen am YN660 sind auch tatsächlich Vorteile, wenn man sie näher betrachtet. Sie können sich auch schnell als Nachteil herausstellen.

Nachteil # 1 - Die Größe


Dass der YN660 etwas an Größe und Gewicht zugelegt hat, mag erstmal nicht so gravierend sein. Aber warum sollte etwas größer und schwerer werden, wenn es nicht signifikant an Leistung dazugewinnt? Bei 105 mm Zoom hat der YN660 eine Leitzahl von 58 und ist damit absolut identisch zum YN560. Im Studio kann man diesen Umstand noch akzeptieren, dass die Ausrüstung größer oder schwerer ist. Aber nicht, wenn man seine Blitzgeräte öfter transportieren oder mit sich tragen muss.

Nachteil # 2 - Das Wahlrad


Im Gegensatz zu seinen Vorgängern hat der YN660 keine Richtungstasten (auf/ab/links/rechts) mehr. Konnte man beim YN560 noch blind mit den Tasten links/rechts die Leistung in ganzen Schritten steuern, so ist das mit dem Wahlrad nicht mehr so einfach möglich. Zum einen muss man jeden Zwischenschritt durchlaufen (0.3/0.7), zum anderen kann man die Leistung nicht mehr exakt in ganzen Stufen verändern, ohne dabei einen Blick auf das Display werfen zu müssen. Das kann sich unter Umständen schwierig gestalten. Zum Beispiel dann, wenn der Blitz hoch oben auf einem Lampenstativ angebracht ist und sich das Display nicht ohne weiteres einsehen lässt. Natürlich ist das bei der Einstellung über Funk nicht erforderlich, dann erfüllt allerdings ein günstigerer YN560 III den gleichen Zweck. Und damit sind wir dann auch schon beim nächsten Punkt:

Nachteil # 3 - Der Preis


Der YN660 liegt preislich etwas über dem YN560 IV. Hier sollte man schon bereit sein, den Aufpreis für die eingangs genannten Vorteile gegenüber dem YN560 IV zu akzeptieren. Viele Kunden tun das offenbar jedoch nicht und kaufen weiterhin die bewährten Vorgängermodelle YN560 IV und III.

Fazit


Es lohnt sich auf keinen Fall, seine vorhandenen YN560 IV oder III gegen einen neueren YN660 auszutauschen. Wer bereits einen YN560 IV, III oder II besitzt, der wird vermutlich auch wieder eines dieser Modelle kaufen, da die Bedienung absolut identisch ist. Wer neu in die Blitzfotografie einsteigt und sich seinen ersten manuellen Aufsteckblitz kaufen möchte, für den wäre der YN660 eine Alternative. Hier müssen die Vorteile jedoch überwiegen. Neue Modelle müssen nicht immer besser sein als der Vorgänger.

Dienstag, 26. Februar 2019

Das Handbuch "Manuell blitzen mit Speedlites von Yongnuo"

Durch Zufall bin ich auf das Buch "Manuell blitzen mit Speedlites von Yongnuo" von Marco Sondermann aus dem tredition Verlag gestoßen. Das Buch ist als Taschenbuch, als Hardcover und auch als eBook erhältlich. Auf der Webseite des Verlags ist das komplette Inhaltsverzeichnis und eine Leseprobe als PDF-Download verfügbar. Bei Amazon gibt es zusätzlich auch noch den "Blick ins Buch".

Da ich selber Blitze vom Typ YN560 IV und dazu passende Funkauslöser besitze, habe ich mir die Taschenbuch-Ausgabe zum Preis von 14,99 Euro gekauft. Denn das, was Yongnuo mit seinen Produkten ausliefert, hat bekanntermaßen nicht viel mit einer Anleitung oder einem Manual zu tun und kann auch nicht ernsthaft als Bedienungsanleitung angesehen werden. Wer selber Blitze von Yongnuo besitzt, der weiß was ich meine: Diese kleine "Packungsbeilage" in Englisch und Chinesisch. Auch wenn es alternativ dazu deutsche Übersetzungen von diversen Fotohändlern gibt - die übersetzten PDFs sind inhaltlich fast immer sehr eng an die schlanke Originalanleitung angelehnt. Sie lassen sich in deutsch zwar einfacher lesen, helfen aber von der Sache her nur bedingt weiter. Teilweise schleichen sich bei den inoffiziellen Übersetzungen sogar noch komische Dinge ein.

Auf Youtube findet man verschiedene deutschsprachige Tutorials, die teilweise doch schon etwas mehr auf die praktische Bedienung der Geräte eingehen und sich gut für einen ersten Überblick eignen. Das waren bisher auch meine Informations-Quellen zu den Yongnuo-Geräten, aber in einem Youtube-Video kann man leider nicht wie in einem Buch zu bestimmten Themen nachschlagen und ein Youtube-Video macht sich in der Fototasche auch nicht so gut wie ein Taschenbuch im A5-Format.

Deutsche Anleitung für manuelle Blitze von Yongnuo
Im Gegensatz zu anderen Blitzbüchern geht dieses Buch wirklich auf die aktuellen Produkte von Yongnuo ein und zeigt, wie man diese einstellt, miteinander verbindet und benutzt - und nicht, welche Fotos man damit (nach)machen könnte. Andere Bücher, die zum Teil mehr als das doppelte kosten, gehen nur sehr oberflächlich - wenn überhaupt - darauf ein, wie ich meine Blitzgeräte einstellen muss, um zu diesem oder jenem Ergebnis zu kommen. Verständlich, denn ein Verlag möchte die Zielgruppe der Leser nicht noch auf die Teilmenge der Fotografen mit Yongnuo-Equipment reduzieren. Dieses Buch dient aber sehr gut als Ergänzung zu den Blitzbüchern mit eher gestalterischem Schwerpunkt.

Erfreulicherweise geht das Buch auch auf die Basics zu den Kameraeinstellungen ein, ohne dabei zu sehr in die theoretische Tiefe zu gehen. Man sollte also schon ungefähr wissen, wie man an seiner Kamera die Blende oder den ISO-Wert einstellt. Auch die Wechselwirkungen von Kamera und Blitz werden anhand der Blitzsynchronzeit gut erläutert. Das Buch hat über 100 Abbildungen, Fotos und Tabellen, was bei insgesamt 168 Seiten schon eine ganze Menge ist.

Neben den rein Yongnuo-spezifischen Themen zu quasi allem, was Yongnuo zum manuellen Blitzen im Programm hat (YN560, YN660, YN560TX, RF-603/602/605), gibt es auch noch allgemeine Kapitel zum indirekten Blitzen, zu Lichtformern und zu Akkus bzw. Batterien. Abgerundet wird das Buch durch einen kurzen Abriss über verschiedene Licht-Setups, die eher zum experimentieren mit den eigenen Geräten und nicht zum stumpfen Nachmachen animieren. Auf die Einbindung von Studioblitzen wird nicht näher eingegangen, aber hier geht es ja auch vornehmlich um Aufsteckblitze in verschiedenen Einsatzszenarien.

Allerdings spiegelt sich der günstige Preis des Buches darin wieder, dass es keine farbigen Seiten gibt - was der hohen Qualität des Inhalts aber keinen Abbruch tut. Vielleicht ist das auch absichtlich so gemacht, um dem Minimalismus der manuellen Blitze von Yongnuo zu entsprechen: Günstig, zweckmäßig und tut genau das, was es soll.

Fazit:
Die kompakte Taschenbuch-Version ist eine absolute Empfehlung für den Preis!

Der Inhalt ist hervorragend aufbereitet, gut strukturiert und leicht verständlich dargestellt. Auch wenn ich meine Blitze schon eine Weile habe, so habe ich trotzdem noch einiges durch dieses Buch darüber lernen können.


Samstag, 6. Januar 2018

Der Yongnuo YN500EX E-TTL Aufsteckblitz

Der Yongnuo Speedlite YN500EX ist ein TTL- und HSS-fähiger Aufsteckblitz für Canon-Kameras, der vom Leistungsumfang fast identisch mit dem YN568EX für Canon ist. Die drei wichtigsten Unterschiede zum YN568EX sind:

  • eine etwas kompaktere Bauform
  • Leitzahl 53 statt 58
  • Leistungsstufen von 1/1 bis 1/64 statt 1/1 bis 1/128

Der technisch vergleichbare YN568EX für Canon wurde bereits ein gutes halbes Jahr nach Markteinführung schon wieder durch das Nachfolgemodell YN568EX II für Canon abgelöst. Der YN500EX basiert vom Funktionsumfang auf dem Ur-568EX für Canon aus dem Jahr 2012 und wird von Yongnuo daher auch heute noch als "568 Mini" bezeichnet.


Yongnuo YN500EX E-TTL Blitz für Canon

Auch wenn der Yongnuo YN500EX seit mittlerweile fünf Jahren erhältlich ist, so ist er in Deutschland nicht besonders verbreitet. Das ist möglicherweise darauf zurückzuführen, dass die Modelle YN568EX II und YN568EX III mehr Leistung (eine höhere Leitzahl und Master-Funktion) für nahezu das gleiche Geld bieten. Der direkte Konkurrent des YN500EX ist der Canon 430EX II, der jedoch nur eine Leitzahl von 43 bietet und deutlich teurer ist.


Die Leistungsmerkmale des YN500EX im Überblick:

  • TTL-Protokoll On-Camera: Canon E-TTL
  • TTL-Protokoll Off-Camera: Canon E-TTL oder Nikon i-TTL
  • Leitzahl 53 (bei ISO 100 und 105 mm)
  • LCD beleuchtet (orange)
  • Leistungsstufen von 1/1 bis 1/64 (0.3/0.5/1.0)
  • Ladezeit ca. 3 Sekunden bei 1/1 Leistung
  • Intelligenter Überhitzungsschutz
  • Modus: TTL, Manuell, Multi
  • Zoomstufen von 24 bis 105 mm / 14 mm mit Weitwinkelstreuscheibe
  • Blitzkopf 0 bis 270 Grad horizontal und von -7 bis 90 Grad vertikal schwenkbar
  • Blitzdauer 1/200 - 1/20000
  • Farbtemperatur 5.600 K
  • AF Hilfslicht
  • Rear-Curtain Sync
  • Flash Exposure Compensation (FEC)
  • Flash Exposure Bracketing (FEB)
  • Flash Exposure Lock (FEL)
  • High Speed Sync (HSS) bis 1/8000
  • Kompatibilität als Empfänger: YN-622, YN568EX II, 580EX II, SB-700/800/900, EOS 600D/60D/7D, ST-E2, Nikon CLS
  • Optischer Slave: Sc / Sn / S1 / S2
  • PC Sync-Port
  • Stromversorgung: 4 x AA (Alkaline oder NiMH)
  • Gewicht 320 g

Was aber ist der Grund, sich einen YN500EX zu kaufen, wenn man für das gleiche Geld mehr Blitz bekommen kann?

Ganz einfach: Die kompakte Bauweise und das geringere Gewicht - und das sogar ohne den Verzicht auf wesentliche Leistungsmerkmale. Der Blitz passt mit seinen Abmessungen in jede Fototasche und nimmt auch nicht wesentlich mehr Platz in Anspruch, als ein einfaches 50-250 mm Telezoom-Objektiv.

Nachfolgend ein Bild, das den Größenunterschied zum YN685 zeigt:

Yongnuo YN685 und YN500EX im Größenvergleich
Dieser kleine Blitz stellt aufgrund seiner Größe eine hervorragende Alternative zum eingebauten Blitz dar. Er bietet eine vierfache Leitzahl (die integrierten Blitze haben meistens eine Leitzahl von 13) und eine höhere Flexibilität in der Handhabung. Denn durch den drehbaren Blitzkopf ist auch ohne großen Aufwand ein indirektes Blitzen möglich, was deutlich bessere Aufnahmen ermöglicht, als das frontale Blitzen mit dem eingebauten Blitz.

Wenn man die Canon-Modelle am oberen Ende der Skala betrachtet, so beispielsweise wie die 5D- oder 1D-Reihe, die keinen integrierten Blitz haben, dann ist der YN500EX bei diesen Kameras eine gute, preiswerte und platzsparende Option für unterwegs.


Sonntag, 31. Dezember 2017

Wabenvorsatz für Aufsteckblitze selbstgebaut

Wer schon einmal versucht hat, das Licht seines Aufsteckblitzes ohne große Streuung auf einen Punkt zu fokussieren, der wird festgestellt haben, dass das selbst bei dem maximalen Zoom des Blitzes auf 105 mm eigentlich gar nicht möglich ist. Es wird immer ein recht großer Umgebungsbereich zusätzlich mit aufgehellt - was nicht immer gewünscht ist.

Meine Idee war es nun, einen günstigen und kompakten Wabenvorsatz für meinen Yongnuo 560 IV selber zu bauen, um das Licht des Blitzes nach meinen Vorstellungen bündeln zu können. Die Maße folgende Anleitung beziehen sich daher auf einen YN560 von Yongnuo. Bei anderen Blitzen mit größeren oder kleineren Blitzköpfen können die Maße leicht abweichen.

Für den DIY-Wabenvorsatz werden benötigt:

Einen Yongnuo YN560 Wabenvorsatz selber bauen: Karton, Uhu, Strohhalme und Werkzeug

  • ein Bogen schwarzer Bastelkarton, ca. DIN A4 oder größer
  • ca. 15 bis 20 schwarze Strohhalme mit 5 - 6mm Durchmesser
  • flüssigen Bastelkleber
  • Schere, eventuell auch Cuttermesser
  • ungefähr eine Stunde Zeit

Der Bastelkarton wird wie folgt zugeschnitten:

Bauplan für einen Wabenvorsatz für den Yongnuo YN560 IV

Aus dem Karton werden die acht kleinen Zwischenböden und der größere Aufsatz ausgeschnitten. Danach wird aus dem großen Teil der viereckige Aufsatz gefaltet und zusammengeklebt. Das sollte dann so aussehen wie links auf dem Bild etwas weiter unten.

Kleiner Tipp: Wenn man die Stellen, an denen der Karton gefaltet werden soll, vorher ganz leicht mit einem Cuttermesser an einem Lineal entlang einritzt, geht das Falten merkbar einfacher.

Als nächstes werden nun die Strohhalme in gleich lange Stücke (ca. 4 bis 5 cm) geschnitten. Da etwa insgesamt 120 Stücke benötigt werden, ist das Zerschneiden der Strohhalme recht zeitaufwändig.

Die acht Zwischenböden sind aus technischer Sicht zwar nicht erforderlich, erleichtern die parallele Montage der Strohhalme jedoch enorm. Auf jeden der Böden werden die kurzen Strohhalmstückchen aufgeklebt. Links, rechts und an einer langen Seite des Zwischenbodens sollten sie bündig abschließen, nach hinten können sie dann beliebig überstehen.

Wenn die Strohhalme auf den Zwischenböden verklebt und getrocknet sind, werden die Böden mit den Strohalmen übereinander gestapelt und verklebt. Nicht unbedingt für die Funktion, aber doch für die Ästhetik sollten jetzt alle Strohalme vorne bündig sein..

Bis hierhin sollte das jetzt so aussehen:

Dr Komplettbausatzt für die Snoot mit der fertigen selbstgebauten Wabe als Vorsatz


Wenn die miteinander verklebten Bodenplatten mit den Strohhalmen getrocknet sind, dann braucht die komplette Wabe nur noch saugend in die Röhre geschoben und anschließend die Röhre auf den Blitzkopf gesteckt werden.

Und fertig ist der DYI-Wabenaufsatz.

Der Yongnuo YN560 IV Aufsteckblitz mit dem selbst gebauten Wabenvorsatz


Hier nochmal zwei Bilder, die verdeutlichen sollen, welchen Effekt der Wabenvorsatz gegenüber dem nackten Blitz bei einer Wand mit ca. zwei Metern Abstand hat.

Ohne Aufsatz:



Mit Aufsatz:



Montag, 27. Februar 2017

YN560 IV - Ein Überblick

Der Speedlite YN560 IV ist die vierte Generation des erfolgreichen Aufsteckblitzes YN560 von Yongnuo. Schon mit dem Vorgänger YN 560 III hat Yongnuo in Sachen Qualität, Leistung und Preis Maßstäbe gesetzt. Da der YN560 IV weitestgehend identisch mit dem YN560 III ist, hat er auch die gleichen Leistungsdaten wie sein Vorgänger. Die wichtigste Neuerung gegenüber dem Vorgängermodell ist, dass der YN560 IV nicht mehr nur als Empfänger, sondern jetzt auch als Sender für andere Blitze arbeiten kann. Mit dem YN560 IV benötigt man keine separate Sendereinheit mehr, wie beispielsweise den YN560-TX oder den RF-605, um andere Blitze vom Typ YN560 III oder YN560 IV steuern und auszulösen zu können.

Durch den vergleichsweise günstigen Preis von rund 60.- EUR ist er nicht nur für Einsteiger interessant. Auch diejenigen, die für eine Multiblitz-Umgebung zwei oder noch mehr Blitzgeräte benötigen, greifen oft zum preiswerten YN560 IV. Und selbst bei Profi-Fotografen findet der YN560 IV nicht selten Verwendung.

Der YN560 IV ist technisch gesehen ein rein manueller Blitz und bietet somit keine TTL-Funktionalität, mit der die Kamera den Blitz steuern könnte. Das bedeutet, dass nicht die Kamera, sondern alleine der Fotograf dafür verantwortlich ist, wie der Blitz eingestellt ist. Auf der anderen Seite hat der Fotograf damit natürlich auch die Freiheit, den Blitz jederzeit so einstellen zu können, wie er es für richtig hält und ist nicht an die Grenzen der TTL-Automatik gebunden.

Ein manueller Blitz hat Vor- und Nachteile. Schnappschüsse, bei denen der Blitz sehr schnell die richtigen Einstellungen haben muss, sind mit einem manuellen Blitz nicht immer ohne weiteres möglich. Ein manueller Blitz verfügt über keinerlei Informationen zur eingestellten Brennweite, der Entfernung zum Motiv oder das momentane Umgebungslicht. Ein TTL-Blitz hingegen wird mit diesen Informationen von der Kamera versorgt und kann sich entsprechend automatisch einstellen. Wer den Blitz immer schnell einsatzbereit haben muss oder fast immer im Automatikmodus der Kamera fotografiert, der wird als Aufsteckblitz eher einen TTL-fähigen Blitz vorziehen.

Ein TTL-Blitz muss auf jeden Fall zum jeweiligen Kamerahersteller passen, sonst können die TTL-Fähigkeiten des Blitzes nicht genutzt werden. Um mit der Kamera kommunizieren zu können, muss der Blitz das herstellerspezifische TTL-Protokoll sprechen. So verwendet Nikon bei seinen Produkten das i-TTL-Protokoll, bei Canon ist es das E-TTL-Protokoll. Die Protokolle der verschiedenen Hersteller sind leider nicht miteinander kompatibel. Betreibt man beispielsweise einen TTL-Blitz von Nikon auf einer Kamera von Canon, so funktioniert dieser Blitz zwar auch dort, verliert jedoch seine TTL-Fähigkeiten. Ein manueller Blitz wie der YN560 IV hingegen kann ohne Einschränkungen universell auf jeder beliebigen Kamera mit Standardblitzschuh und Auslösung über den Mittenkontakt verwendet werden.

Ein Blitz hat im Grunde genommen nur eine Aufgabe: helles Licht zu erzeugen. Und das kann der YN560 IV von der Sache her genau so gut wie ein teurer TTL-Blitz. Wer sich mit dem YN560 IV etwas näher beschäftigt, der wird auch schnell feststellen, dass er sogar noch wesentlich mehr kann, als einfach nur zu blitzen, wenn man auf den Auslöser drückt.

Die technischen Highlights:

  • Acht Leistungsstufen (Blenden) von 1/128 bis 1/1 in ganzen Schritten oder in Zwischenschritten von 0.3 oder 0.5 einstellbar
  • Sieben Zoom-Stufen von 24mm bis 105mm (24,28,35,50,70,80,105)
  • Leitzahl 58 bei ISO 100 und 105mm
  • Großes beleuchtetes LCD zur Anzeige der Einstellungen
  • Rotation Blitzkopf vertikal von -7 bis 90 Grad
  • Rotation Blitzkopf horizontal von 0 bis 270 Grad
  • Streulichtscheibe (Diffusor) und Reflektorkarte (Bouncer) im Blitzkopf integriert
  • Farbtemperatur 5600K
  • Blitzerkennung für den Betrieb als Slave-Blitz (Modus S1 / S2)
  • Sender und Empfänger für 2,4GHz Funksignal mit 16 Kanälen
  • Reichweite 20-25m innen (optisch), 10-15m außen (optisch), mit Funk bis zu 100m
  • Als Sender bis zu drei Gruppen, als Empfänger bis zu sechs Gruppen auswählbar
  • Kompatibel mit Transceiver RF-602, RF-603 (II), RF-605 und Sender YN560-TX
  • Auslösung und Übertragung der Blitzeinstellungen für Leistung, Zoom und Multi über YN560-TX (Sender) oder YN560 IV (Sender + Empfänger)
  • Multi-Blitz (Strobe) mit einer Leistung von 1/128 bis 1/4 und max. 100 Blitzen bei einer Frequenz von bis zu 100Hz für die Dauer der Auslösung (nicht im Modus TX)
  • Regenerationszeit 3 Sekunden (bei 1/1 Leistung und vollen Batterien)
  • Eingang für Blitzsynchronanschluss (PC-Port)
  • Auslösung wahlweise über Blitzschuh (Mittenkontakt), Modus RX (Funk), Modus S1/S2 (optisch) oder den PC-Port-Eingang (Kabel)
  • Stromversorgung über vier AA Batterien (Alkaline oder NiMH Akkus)
  • Zusätzlicher Anschluss für externe Stromversorgung (Akku-Pack)
  • Automatischer Stromsparmodus je nach Betriebsart
  • Blitzzeit: 1/200 – 1/20000s
  • Verschiedene Signaltöne
  • Überhitzungsschutz

  • Abmessungen 60 x 190 x 78mm
  • Gewicht (ohne Batterien) 350gr
  • Tasche und Fuß (mit 1/4" Stativgewinde) und Anleitung im Lieferumfang

Samstag, 18. Februar 2017

YN560 IV - Gibt es einen Unterschied zwischen Canon und Nikon?

Wer vor der Anschaffung eines neuen Blitzgeräts steht und die Wahl auf den YN560 IV von Yongnuo gefallen ist, der wird wahrscheinlich die passende Variante für sein Kameramodell kaufen. Diese Blitze werden von den meisten Händlern in einer Canon- und einer Nikon-Version angeboten.

Wo aber liegt denn der Unterschied zwischen diesen beiden Modellen?

Ganz einfach: es gibt beim YN560 IV keinen Unterschied.

Der YN560 IV ist ein manuelles Blitzgerät und arbeitet an jeder Kamera gleich. Vereinzelt trifft man auf die Aussage, dass die Aufweckfunktion aus dem Stromsparmodus bei Canon und Nikon unterschiedlich sei. Ich besitze beide "Ausführungen" des YN560 IV und kann das nicht bestätigen.

Wer sich den Fuß eines YN560 IV mal ansieht, der wird feststellen, dass es nur den Mittenkontakt zum Auslösen gibt. Weitere Steuerkontakte sind am Fuß nicht vorhanden.

Im Gegensatz zu anderen Produkten von Yongnuo (z.B. dem Sender YN560-TX oder den Transceivern RF-603 II) bei denen es tatsächlich Unterschiede zwischen Canon und Nikon gibt, findet man beim YN560 IV weder auf der Verpackung noch auf dem Gerät selber irgendeinen einen Hinweis, um welches Modell es sich handelt. Auch im Handbuch ist dazu kein Hinweis zu finden, genau so wenig wie auf der Webseite des Herstellers.

Nikon oder Canon - beim YN560 IV ist das also völlig egal...

YN560-TX oder YN560 IV?

Ein Vergleich von YN560-TX und YN560 IV zur Steuerung von entfesselten Blitzen

Die Blitzgeräte YN560 des Herstellers Yongnuo verfügen ab der Modellvariante III über einen integrierten Funkempfänger. Die Modellvariante IV des YN560 verfügt zusätzlich zu dem Empfänger auch noch über einen Sender. Bei den Modellvarianten III und IV können neben dem Auslösesignal auch noch die Einstellungen von Leistung und Zoom per Funk empfangen werden. Diese Einstellungen gelten dann jeweils für alle Blitze, die zu einer Gruppe zusammengefasst sind.

Die Slave-Blitze können auf bis zu sechs Gruppen verteilt werden. Eine Gruppe kann aus beliebig vielen Blitzgeräten bestehen. Der Sender des YN560 IV kann jedoch nur maximal drei Gruppen steuern. Eine Ansteuerung von mehr als drei Gruppen ist nur mit dem Sender YN560-TX möglich.



Der Sender YN560-TX ist in der Anschaffung günstiger als ein YN560 IV und daher preislich attraktiver, wenn man nur den reinen Sender und keinen Blitz benötigt. Denn mit dem YN560-TX im Blitzschuh gibt es keine weitere Möglichkeit, direkt an der Kamera einen Blitz zu verwenden - auch nicht den eingebauten Blitz.

Was nicht jeder weiß, das ist die Tatsache, dass der YN560-TX nicht nur ein Sender, sondern auch ein Empfänger ist. Verbindet man den YN560-TX mit einem passenden Kabel mit dem Eingang der Kamera, so kann der YN560-TX die Kamera auslösen, wenn man ihn mit einem RF-603 II im Modus TRX ansteuert.

Fazit: Wer also auf den Komfort der Funkferneinstellung von entfesselten Blitzgeräten nicht verzichten möchte, aber gleichzeitig noch einen Aufhellblitz an der Kamera benötigt, der kommt um einen YN560 IV als Sender nicht herum. Ansonsten ist der YN560-TX eine günstigere und auch etwas leichtere Alternative, mit der man Blitze in mehr als drei Gruppen steuern kann. Weiterhin ist die Bedienung des YN560-TX etwas einfacher und übersichtlicher gehalten als beim YN560 IV.


Entfesseltes Blitzen mit zwei YN560 IV

Ein YN560 IV als Aufsteckblitz kann - genau so wie der eingebaute Blitz der Kamera - als normaler Aufhellblitz genutzt werden. Zusätzlich zum Blitz auf der Kamera kann noch ein weiterer YN560 ab Modellvariante III über den eingebauten Sender des YN560 IV ausgelöst werden. Bei Blitzgeräten, die von der Kamera losgelöst sind, spricht man von entfesseltem Blitzen.

Der Vorteil eines YN560 IV gegenüber einem einfachen Funkfernauslöser wie beispielsweise dem Yongnuo RF-603 II ist, dass der entfesselte Blitz nicht nur ausgelöst, sondern auch die Einstellung von Leistung und Zoomfaktor komfortabel per Funk vorgenommen werden kann.

Praxisbeispiel: YN560 IV als Aufsteckblitz (Master) und als entfesselter Blitz (Slave)



Einstellungen für den Slave-Blitz

Der Slave-Blitz wird über die Trigger-Taste in den RX-Modus geschaltet. Mit der Set- und den Select-Tasten kann - sofern noch nicht eingestellt - die Gruppe A ausgewählt werden:


Damit sind die Einstellungen für den Slave-Blitz schon abgeschlossen.


Variante 1: Master-Blitz als Sender mit gleichzeitigem Aufhellblitz

Der Master-Blitz wird über die Trigger-Taste in den TX-Modus geschaltet. Nun wird die Set-Taste so oft gedrückt, bis die Gruppe "--" erscheint. Alle Einstellungen, die hier vorgenommen werden, gelten ausschließlich für diesen Blitz (z.B. 1/128 Leistung und 35mm Zoom):


Mit der Set-Taste kann jetzt wieder die Gruppe A ausgewählt werden. Nun werden die Einstellungen für die Slave-Blitze in der Gruppe A vorgenommen (z.B. 1/16 Leistung und 50mm Zoom):


Jede Änderung der Einstellungen für diese Gruppe wird sofort per Funk an die Slave-Blitze übertragen.


Variante 2: Master-Blitz nur als Sender ohne Blitzfunktion

Der Master-Blitz wird über die Trigger-Taste in den TX-Modus geschaltet. Nun wird die Set-Taste so oft gedrückt, bis die Gruppe "--" erscheint. Die interne Blitzfunktion kann jetzt abgeschaltet werden, indem durch das Drücken der Mode-Taste die Leistung auf den Wert "--" gesetzt wird:


Mit der Set-Taste kann jetzt wieder die Gruppe A ausgewählt werden. Hier werden die Einstellungen für den Slave-Blitz vorgenommen (z.B. 1/16 Leistung und 50mm Zoom):


Mit dieser Einstellung können nun die entfesselten Blitze der Gruppe A ausgelöst werden, ohne dass der Master-Blitz mit auslöst.